Nudie Jeans
Nudie Jeans sind Designerjeans, auch genannt Premium Denims, aus dem hohen Norden. Genauer gesagt aus Schweden. Heute bestimmen vor allem teure Denimbrands aus Hollywood wie Earl Jeans, Paper Denim oder For all Mankind den Markt. Und es kommen laufen neue Brands dazu. Unter all den Designerjeans ist es Nudie mit einer etwas anderen Philosophie gelungen, sich eine Nische zu schaffen. «Jeder Mensch ist einzigartig. Genauso ist auch jedes Paar Jeans einzigartig, weil sie nicht nur vom Designer, sondern auch vom Träger geschaffen werden», so Nudie-Designerin Maria Erixon. Sie zwingt ihren Kunden keinen bestimmten Look auf, sie lässt Platz für die Persönlichkeit der Nudi(e)sten. So ist die Kollektion stets außergewöhnlich kompakt: Es gibt nie mehr als 20 Jeansmodelle, ein paar T-Shirts, ein paar Hemden, Punkt. Wer sich achtet und den Leuten auf den Hintern guckt wird feststellen das bereits viele der Nudie-Philosophie verfallen sind.
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Die Nudie-Modelle
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| Grimm Timm Die Slim Jim mit einem engeren Bein. |
Average Joe Wie Regular Ralf aber ohne Bootcut. 22cm Bein. |
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| Super Slim Kim Der engste Schnitt in der Nudie Kollektion. Enges Bein, tiefer und enger Bund. |
Thin Finn Sehr enger Fit mit tiefem Bund und tiefen Gesässtaschen. Ähnlich wie Slim Jim, aber enger am Gesäss. |
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| Even Steven Neuer basic Schnitt mit tiefem Bund und tiefen Gesässtaschen. |
Tight Long John Wie long johns geschnitten. Extrem enges Bein und Gesäss. Nicht sehr tief geschnitten. |
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Bootcut Ola Relativ tiefer Bund, Knopfverschluss, leichter Schlag am Bein |
Slim Jim Enges Bein, Röhrenjeans, wird auf der Hüfte getragen |
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| Loose Frank Gerader weiter Schnitt, Baggiejeans, wird oversized getragen, Knopfverschluss. |
Regular Ralf Basic Bootcut-Jeans, das spezielle an dieser Hose ist der japanische Selvage Denim. |
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| Baggy Björn Langer Schritt und grosse Backpockets erzeugen einen leichten Baggy Look. Japanischer Denim mit orangem Selvage. |
Straight Sven Diese Hose liegt im Schnitt zwischen Ralf und Ola. Etwas tiefer im Schritt und etwas weiter im Bein als Ralf. |
Fitguide
| Grimm Timm |
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| Average Joe |
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| Thin Finn |
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| Even Steven |
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| Long John |
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| Bootcut Ola |
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| Slim Jim |
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| Regular Ralf |
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| Baggy Björn |
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| Straight Sven |
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Denim Pflegeanleitung
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unwashed Dry Denim
Also dunkel und ungewaschen, ist der reinste Jeans-Typ: Nach einer Zeit passt er sich wie eine zweite Haut dem Träger an, beinahe als wären der Indigo-Farbstoff und der Denim lebendige Materie… Trage deine Dry-Pants so oft wie möglich, bevor du sie zum ersten Mal in die Waschmaschine wirfst – sechs Monate sind da ein guter Anfang! Denn Jeans ist Leidenschaft pur, dein Alltag prägt sie, verpasst ihr einen ganz eigenen Charakter und verwandelt sie früher oder später in deine zweite Haut. Aber Vorsicht - Flecken niemals einzeln herausschrubben, sonst entstehen ausgeblichene Stellen, die sich erst nach langer Zeit wieder ins Gesamtbild einfügen. Generell gilt: Je länger du deine neue Jeans ungewaschen trägst, desto schöner wird sie am Ende! |
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washing
Drehe deine gut eingetragene Jeans vor dem Waschen auf links - sonst verpasst ihr die Maschine leichtfertige Falten an ungewollten Stellen! a) Benutze Waschpulver mit wenig oder keiner Bleiche. Willst du den Bleicheffekt erhöhen und die individuellen Abnutzungen verstärken, wasche deine Jeans bei 60°. Wenn du die Jeans lieber dunkler hast, reichen 40°. b) Krempel die Pants nach dem Waschen wieder um und schlage überflüssige Falten direkt aus, da diese sonst nur schwer wieder zu entfernen sind. Im feuchten Zustand lässt sich die Jeans bestens auf die gewollte Größe ziehen. Anschließend einfach aufhängen und trocknen lassen!) Wenn du lieber den Dry Look, also dunkel und mit einem schwachen Graustich, behalten willst, solltest du sie in die Reinigung geben oder mit Trockenpulver bürsten - so verschwindet nur der Dreck, das Indigo dagegen wird jedoch nicht herausgewaschen. |
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prewashed
Heute werden Jeans beinahe am liebsten schon im Ready Used Look gekauft. Um den Pants vom ersten Tag an ein authentisches Secondhand-Feeling und einen ausgewaschenen Style zu verpassen, werden sie nach dem Zusammennähen verschiedenen Verfahren unterzogen – mit von der Partie sind Stonewashed-Prozeduren, Sandblasting-Methoden und was die Technik sonst noch alles so hergibt! Klar, dass hierbei eine Menge Geräte und Personal benötigt wird – weshalb Vintage-Jeans grundsätzlich auch teurer als ungewaschene Denim-Pants sind. Die maschinell erzeugten Effekte sind nicht wieder zu entfernen und bleiben ein Jeans-Leben lang bestehen; welches übrigens genauso lange wie das einer Dry Jeans dauert. Eine Prewashed Jeans kannst du vom ersten Tag an normal waschen, da sie die Vorwäsche bereits hinter sich hat. |
Ein paar Beispiele
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Martin G. «Meine Dry Flare Glenn Jeans habe ich vor rund zwei Jahren gekauft – und sie erst einmal sechs Monate getragen, bevor ich sie gewaschen habe. Da war sie dann aber wirklich sehr schmutzig und speckig. Ich war nicht wirklich vorsichtig mit den Pants, sondern habe sie permanent angehabt, was immer ich auch vorhatte… Zum Schluss habe ich sie zwei oder drei Mal hintereinander bei 60° gewaschen und zum Trocknen aufgehangen.»
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Danne «Ich habe meine Nudie seit Anfang 2001. Vor dem ersten Waschen habe ich sie mehr oder weniger acht Monate lang getragen – und das jeden Tag! Sie waren extrem schmutzig, voll mit Schnupftabak und Bier. Dazu kommen diverse Abschürfungen von meiner Gitarre und dem Besuch des Hultsfred Rock Festivals. Ich habe sie bei 40° gewaschen, sie völlig ohne Waschpulver quasi nur abgespült. Sie nur auf links gekrempelt, den Schleudergang habe ich ihr erspart. Diese Jeans, eine Regular Ralf Dry Selvage, wurde bis heute nur zweimal gewaschen.»
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Martin S. «Dies ist eine Flare Glenn, die fünf Monate vor dem ersten Waschgang getragen wurde. Dann habe ich sie in die Waschmaschine geworfen, bei 60° Buntwäsche mit Pulver ohne Bleiche gebadet, sie auf links gedreht und zum Trocknen aufgehangen. Danach kamen die Farbkontraste erst richtig zum Vorschein, auch war die Hose ein bisschen weicher und bequemer. Eingelaufen ist sie nur in der Länge, nicht in der Weite. Nach einem Monat habe ich sie zum zweiten Mal gewaschen, diesmal bei 40°. Bis heute, rund 18 Monate später, hat sie insgesamt vier Waschgänge durchlaufen, wurde regelmäßig auf dem Balkon gelüftet und sehr oft getragen.»
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Melker «Diese Regular Ralf Dry Selvage wurde genau ein Jahr getragen. Und anfangs habe ich sie auch mehr oder weniger jeden Tag angehabt. Zuerst habe ich sie unten umgeschlagen, aber nach einer Weile hat sie sich wegen den Falten und der Feuchtigkeit ein wenig zusammengezogen. Ich glaube, nach etwa sechs Monaten kam sie erstmals in die Waschmaschine – das war nach einer Indonesien-Reise. Da war es wirklich heiß und die Jeans hat wirklich gestunken… Ich habe sie im Schnelldurchlauf gewaschen, bei 40° mit ein wenig Waschmittel. Und ein paar Wochen später fing die Hose an, immer besser auszusehen!» |




























